Microsoft beendet regelmäßig den Support für ältere Windows-11-Versionen. Betroffen ist insbesondere Windows 11 Version 23H2 in den Editionen Home und Pro: Der reguläre Support endete am 11. November 2025. Geräte, auf denen diese Version noch installiert ist, sollten deshalb schnellstmöglich auf eine unterstützte Version aktualisiert werden.
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ToggleDiese Windows-11-Version erreicht ihr Support-Ende
Das Support-Ende von Windows 11 23H2 gilt für die Editionen Home, Pro, Pro Education und Pro for Workstations. Für Windows 11 Enterprise und Education gelten andere, längere Fristen; diese Varianten werden bis zum 10. November 2026 unterstützt. Entscheidend sind daher sowohl die installierte Versionsnummer als auch die verwendete Edition.
Nach dem Ende des Supports stellt Microsoft für die betroffene Version keine regulären Sicherheits- und Qualitätsupdates mehr bereit. Windows funktioniert zwar zunächst weiter, neu entdeckte Schwachstellen werden jedoch nicht mehr geschlossen. Dadurch steigt mit jedem Monat das Risiko, dass Angreifer bekannte Sicherheitslücken für Schadsoftware, Datendiebstahl oder unbefugten Zugriff ausnutzen.
Ein aktuelles Antivirenprogramm allein kann diesen fehlenden Schutz nicht vollständig ersetzen. Viele Angriffe setzen direkt bei Schwachstellen im Betriebssystem, in Systemdiensten oder in integrierten Komponenten an. Besonders kritisch ist das auf Geräten, die für Onlinebanking, berufliche Aufgaben oder die Speicherung vertraulicher Daten verwendet werden.
So prüfen Sie Ihre Version und schließen Risiken
Welche Windows-Version installiert ist, lässt sich schnell überprüfen: Drücken Sie Windows-Taste + R, geben Sie winver ein und bestätigen Sie mit Enter. Im eingeblendeten Fenster stehen die Versionsnummer und der Betriebssystembuild. Alternativ finden Sie diese Angaben unter Einstellungen > System > Info im Abschnitt „Windows-Spezifikationen“.
Ist dort Windows 11 Version 23H2 in einer nicht mehr unterstützten Edition aufgeführt, öffnen Sie Einstellungen > Windows Update und wählen Sie Nach Updates suchen. Wird ein Funktionsupdate auf eine neuere Windows-11-Version angeboten, sollte es zeitnah installiert werden. Vorher empfiehlt sich eine Sicherung wichtiger Dateien auf einem externen Datenträger oder in einem vertrauenswürdigen Cloudspeicher.
Falls kein Versionsupdate erscheint, können zu wenig freier Speicherplatz, inkompatible Treiber, eine Update-Sperre oder nicht erfüllte Hardwareanforderungen die Ursache sein. In diesem Fall sollten Nutzer zunächst optionale Treiber- und Firmwareupdates installieren und die Kompatibilität des Geräts prüfen. Bei Firmenrechnern ist die zuständige IT-Abteilung zu kontaktieren, da Updates dort häufig zentral verwaltet werden.
Ein Support-Ende bedeutet nicht, dass der Computer sofort ausfällt – wohl aber, dass sein Sicherheitsniveau zunehmend sinkt. Wer noch Windows 11 23H2 Home oder Pro verwendet, sollte die installierte Version jetzt kontrollieren, Daten sichern und auf eine unterstützte Ausgabe wechseln. Ein rechtzeitiges Update ist der wirksamste Schutz vor bekannten Schwachstellen und vermeidbaren Cyberangriffen.